Zum Inhalt

Kann man mit 60 oder 61 Jahren in Rente gehen?

Ab wann kann man frühestens in Rente gehen mit und ohne Abzügen?

Um in den Ruhestand zu gehen, braucht man genug Geld, um den Rest seines Lebens davon leben zu können.

So simpel ist das. Doch was so einfach klingt, erscheint für viele unerreichbar. Dabei ist es schon mit einem Durchschnittsgehalt (in Deutschland 30.000 Euro brutto) kein Problem, nach 20 oder 30 Arbeitsjahren alle (bezahlte) Arbeit hinter sich zu lassen.

LandDurchschnittliches RentenalterGesetzliches Rentenalter
Deutschland61,765
Belgien61,665
Frankreich59,360
England61,465
Österreich60,962,5
Ungarn59,862

Mit welchem Alter kann man in Rente gehen?

Immer mehr Senioren möchten Früher mit 60 Jahren in Rente gehen.
Immer mehr Senioren möchten Früher mit 60 Jahren in Rente gehen.

Mentale Einstellung: Optimismus
Wer in der Ausbildung ist oder studiert kennt das: Geldmangel ist ein großes Problem. Doch irgendwie überlebt das jeder. Und trotz der Geldprobleme wird diese Zeit häufig als die glücklichste beschrieben.

Warum ist das so?

In diesem Lebensabschnitt hat man zum ersten Mal volle Kontrolle über sein Leben, ein klares Ziel vor Augen und kaum materielle Dinge, die uns vom Glück ablenken. Die meisten Menschen blicken optimistisch in die Zukunft. Und das ist das Rezept: Optimismus und nur das besitzen, was wir für unser Glück wirklich brauchen (Wohnraum, Essen, Freunde).

Schlüssel zum Erfolg: Ausgaben niedrig halten

Die meisten Menschen, die eine gut bezahlte Arbeit finden, reagieren darauf, indem sie ihre Ausgaben an die Einnahmen anpassen. Doch warum nicht die steigenden Einnahmen ansparen um weit vor dem 50. Geburtstag finanziell unabhängig zu sein?

Wer 2000 Euro Netto verdient, kann in den meisten Fällen ohne Probleme die Hälfte davon ansparen. Das wiederum bedeutet, dass man (dem Zinseszins sei Dank) nach rund 20 Jahren allein von den Zinsen auf dem gleichen Niveau leben kann.

Der größte Fehler ist das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz. Bei einem Neuwagen (20.000 Euro) und 50 Kilometer einfache Fahrtstrecke kostet das in zehn Jahren direkt und indirekt (entgangene Zinsen) etwa 55.000 Euro.

Wurde das Auto auf Kredit gekauft, entstehen noch weitere Kosten.

Lohnt es sich für eine Arbeit 60.000 Euro alle zehn Jahre auszugeben, nur um jeden Tag mehr als eine Stunde am Lenkrad zu sitzen? Eine Stunde, die besser investiert werden kann, zum Beispiel in eine Fortbildung? Oder in eine Freundschaft? Oder in den Partner?
Viel sinnvoller ist es, in der Nähe der Arbeit und aller wichtigen Einrichtungen wie Einkaufsmöglichkeit und Bibliothek zu wohnen.

Dann kann jeder Weg mit dem Fahrrad erledigt werden. Auch im Winter ist das problemlos möglich! Das Fitnessstudio hat man auch gleich gespart.

Wann kann ich in rente gehen als frau?

Geld anlegen sollte nach dem Motto erfolgen: Je einfacher, desto besser. Eine Investition in Indexfonds oder Indexzertifikate lässt den Investor an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung teilhaben. Zwei Drittel der Fondsmanager schaffen es ohnehin nicht, den Index zu schlagen.

Der Grund ist: schlechte Unternehmen sind bei einem (Standard-)Index schon aussortiert! Die Gebühren sind bei Indexanlagen auch deutlich geringer und fressen keine Rendite auf. Die Anlage sollte automatisch erfolgen.

Danach vergisst man die Sache einfach und sitzt.

Published inBlog

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.