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: Startseite | Aktuelles | Auweter-Kurtz Präsidentin

Prof. Dr.-Ing. habil. Auweter-Kurtz vom Hochschulrat zur Präsidentin gewählt

Der Hochschulrat der Universität Hamburg hat einstimmig Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz zur Präsidentin der Universität Hamburg gewählt. Die Wahl bedarf noch der Bestätigung durch den Akademischen Senat. Auweter-Kurtz war zuvor von der Findungskommission, die zu gleichen Teilen aus dem Akademischen Senat und dem Hochschulrat besetzt ist, einstimmig dem Hochschulrat zur Wahl vorgeschlagen worden.

Die Findungskommission hat ihren Vorschlag aufgrund eines aufwändigen Verfahrens entwickelt. Zunächst wurden die in der Ausschreibung der Stelle zusammengefassten Kriterien entwickelt, an denen sich die spätere Auswahl konsequent orientiert hat. Unter Mitwirkung von Prof. Dr. Landfried (ehemaliger Präsident der Hochschulrektorenkonferenz) und einer Unternehmensberatungsfirma wurden mit diesem Raster zahlreiche Bewerbungen und Nominierungen bearbeitet und mit insgesamt 5 Kandidatinnen bzw. Kandidaten ausführliche Gespräche geführt.
Als Ergebnis der Arbeit der Findungskommission ist festzustellen, dass Frau Auweter-Kurtz diese Kriterien in besonderem Maße erfüllt. Sie ist eine durch zahlreiche Publikationen und Ehrungen ausgewiesene Wissenschaftlerin, die große Erfolge im Wissenschaftsmanagement aufzuweisen hat. Ihre diesbezüglichen Erfahrungen beziehen sich sowohl auf die Ebene eines Instituts, eines Transferzentrums, einer Fakultät, einer Universität als auch auf internationale Projekte und Gremien. Sie hat auf allen diesen Ebenen verantwortliche Positionen innegehabt und wichtige Prozesse in Gang gesetzt. Auf der Ebene der Universität (in Stuttgart) war sie Senatsmitglied, Mitglied im Strukturausschuss, im Universitätsrat und Frauenbeauftragte. Sie hat daneben wichtige Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung auf Landesebene wahrgenommen.
Die Auswahlkommission hat sich in den ausführlichen Gesprächen mit Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz davon überzeugt, dass sie sich sehr konstruktiv und differenziert mit den Problemen der Universität Hamburg auseinandersetzt, über die Kompetenz verfügt, für deren Lösung Unterstützung bei den Beteiligten zu erreichen, aber auch eigene Impulse setzen kann. Sie will sich dabei für interdisziplinäre Kooperationen und gegen eine Konzentration auf nur wenige Fächer einsetzen. Sie tritt für einen starken Forschungsbezug -auch in der Lehre - ein.
Die Kommission glaubt, dass mit ihr die großen Herausforderungen, vor denen die Universität Hamburg steht, zu bewältigen sind und die Universität Hamburg innerhalb ihrer Amtszeit zu einer deutschen Spitzenuniversität in Lehre und Forschung wird, die sich mit europäischen Spitzenuniversitäten messen kann. idw

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