K3: Hochschule, Wissenschaft, Forschung
Das Kompetenzfeld 3: Hochschule, Wissenschaft und Forschung entwickelt kreative Ideen und Lösungen zur Unterstützung der Zukunftsfähigkeit technischer und naturwissenschaftlicher Studienangebote sowie zur Stärkung der beruflichen Chancen von Frauen in der Forschung.
Das Kompetenzfeld 3 wird gemeinsam geleitet von Prof. Barbara Schwarze, Prof. Dr. Susanne Ihsen und Dr. Barbara Bertram.
Hintergrund
Die zentrale Ressource des Hochtechnologiestandortes Deutschland sind qualifizierte Fachkräfte. Junge Frauen erwerben in ihrer schulischen Laufbahn hervorragende Qualifikationen für technische und naturwissenschaftliche Berufe, münden aber zu selten in entsprechende Studiengänge und Tätigkeiten. Frauen in Deutschland partizipieren insgesamt weniger am Innovationsprozess als in anderen europäischen Ländern: ihr Anteil an Führungspositionen in der Wirtschaft und im akademischen Bereich und die Zahl der Studienanfängerinnen in technischen Studiengängen und in der Informatik ist geringer. Die Berufstätigkeit von Frauen insgesamt und eine Berufswahl in einem frauenuntypischen Bereich werden in Deutschland nicht positiv gesehen. Breite Maßnahmen zur Vermittlung realistischer Berufsbilder und weiblichen Rollenvorbildern an den Schnittstellen Schule-Studium und Studium-Beruf werden eine nachhaltige Verbesserung erzielen.
Struktur
Zum Thema "Hochschule, Wissenschaft und Forschung" wirken die Mitglieder des Vereins und insbesondere der Vorstand des Kompetenzfeldes 3 eng zusammen um eine wirksame Verbesserung der Situation durch innovative und nachhaltige Projekte zu fördern. Mitglieder des Vorstandes sind
- Prof. Barbara Schwarze - Hochschule Osnabrück
- Prof. Dr. Susanne Ihsen - Technische Universität München
- Dr. Barbara Bertram - Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg,
- Stefanie Schreiter - Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik - (VDE)
- Prof. Dr.-Ing. Gabriele Schade, Gesellschaft für Informatik (GI: Fachgruppe Frauenarbeit und Informatik), Fachhochschule Erfurt
- Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui - Beuth Hochschule für Technik Berlin, Verein Deutscher Ingenieure (VDI)
Aktivitäten
Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf der Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen um das Potenzial des weiblichen Nachwuchses für MINT-Berufe und die Zahl der Studentinnen und Absolventinnen in den naturwissenschaftlich-technischen Studienbereichen zu erhöhen.
Für das Mathematik-Wissenschaftsjahr 2008 wurde ein Konzept für Genderaktivitäten erarbeitet.
-> Jahr der Mathematik
Als Verwertung der Projektergebnisse des Informatikjahres 2007 wurde das Angebot "Mach Mit Mobil" entwickelt und geplant.
-> Mach MIT im Informatikjahr 2007
Die Ausrichtung des Kongresses "WomenPower 2007 - Move on to competence" wurde von uns inhaltlich und organisatorisch begleitet.
-> Website Hannover Messe: Impressionen 2007
Als Partner in haben wir die Projektanträge "SPES - Supporting and Promoting Education in Science" im EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen (PLL) und "DIVINES - Dive into new emotions in science" im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ergänzt und unterstützt.
-> Programm Lebenslanges Lernen
-> BMBF: EU-Forschungsrahmenprogramm
Als Vorbereitung für den D21-Jugendkongress "Unsere Zukunft in IKT" zur CeBIT 2008 wurden frühzeitig die Planungen aufgenommen.
-> Website der Initiative D21
Neben den projektbezogenen Websites www.kompetenzz.de/genderaktivitaeten und // //update.jyu.fi werden zur Sicherung der Projektergebnisse die Internetseiten www.pro-ict.net und www.gender-networking.de inhaltlich und technisch betreut.
Projekte
Beratung Hochschule Hamm-Lippstadt
Um die Anzahl von Studienanfängerinnen und -anfängern in technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen zu erhöhen, reichen einzelne und unzusammenhängend angebotene Maßnahmen nicht aus. Es bedarf des Einsatzes eines aufeinander abgestimmten Sets von Maßnahmen, um mehr weibliche wie männliche Jugendliche für ein Studium der sogenannten MINT-Studiengänge zu gewinnen.
Beratung der Hochschule für Telekommunikation Leipzig
Die Hochschule für Telekommunikation Leipzig will mehr Frauen für ihre Studiengänge gewinnen. Sie bietet gute Voraussetzungen für junge Frauen: eine familiäre Umgebung, eine gute Betreuungsituation von Lehrenden und Studierenden sowie verschiedene Studienmöglichkeiten: Vollzeit, Teilzeit, duales sowie berufsbegleitendes Studium. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit analysiert die vielfältigen Maßnahmen der Hochschule und entwickelt gemeinsam mit der Hochschule ein passgenaues Konzept.
Exzellenz und Power in ICT - Kongress auf der CeBIT 2006
Wirtschaftlicher Erfolg und Top-Nachwuchs in ICT durch vorbildhafte Work-Life-Strategien und innovative Arbeitskulturen
Gender im Einsteinjahr - Chancen für Frauen in naturwissenschaftlichen Berufen
Im Wissenschaftsjahr 2005 - Einsteinjahr präsentierte das Projekt "Gender im Einsteinjahr" mit genderbewußten Aktivitäten und Veranstaltungsformaten besonders jungen Frauen die Attrakivität naturwissenschaftlicher Ausbildungen und Berufe.
Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006
Im Wissenschaftsjahr 2006 - Informatikjahr des BMBF werden Gender-Aktivitäten für Mädchen, Lehrkräfte, Frauen-Techniknetze und Verbände durchgeführt.
Gender Networking. Netzwerktechnik verbindet
Hauptbestandteil des Projekts war die Durchführung des Qualifizierungsprogramms Netzwerktechnik der Bildungsinitiative Networking der Cisco Systems GmbH mit dem Ziel, mehr Frauen für die Netzwerktechnik zu gewinnen.
Imagestudie für die Hochschule Karlsruhe unter besonderer Berücksichtigung von Genderaspekten
Die Hochschule Karlsruhe bietet eine praxisorientierte Hochschulausbildung für Studentinnen und Studenten an. Dabei steht nicht nur die Vermittlung von fachlichen Kenntnissen im Vordergrund, sondern auch Themen wie sozio-kulturelle Handlungskompetenzen und ethisches Verantwortungsbewusstsein sind wichtige Bestandteile des Studiums.
Die Hochschule Karlsruhe möchte noch mehr qualifizierte Studierende gewinnen und will hierzu verstärkt junge Frauen als besonders qualifizierte Gruppe von Studienberechtigten ansprechen.
Impulse nutzen. Internationale Konferenz 01. + 02. Februar 2002
Zukunftschancen durch eine neue Vielfalt in Studium und Lehre - Gender Mainstreaming als Impuls und Motor für die Studienreform in Informatik, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Kongress im Deutschen Museum München am 1. und 2. Februar 2002
In Zukunft mit Energie.
Informations- und Aktionsangebot für den Tag der Energie am 25. September 2010 zum Zukunftsthema Energie: Bundesweite und nachhaltige Verbreitung von Informationen über beruflichen Perspektiven in der Zukunftsbranche Energie, insbesondere für die Zielgruppen Mädchen und junge Frauen, sowie Entwicklung von niedrigschwelligen Aktionsformen zur Sensibilisierung breiter Bevölkerungsgruppen für das Zukunftsthema Energie als regionales Veranstaltungsformat.
PRO::ICT - Promoting ICT to Female Students
PRO::ICT - Mehr Frauen in die Informations- und Kommunikationstechnologie! Europäische gendersensible Trainingsmaterialien zur Professionalisierung von Ausbildungs- und Beratungstätigkeiten
Prof. Dr.-Ing. Gabriele Schade
Fachgruppe Frauenarbeit und Informatik in der Gesellschaft für Informatik (GI)
Professorin für Medieninformatik und Softwareengineering an der Fachhochschule Erfurt
Link zum Kurzporträt auf www.fh-erfurt.de
Unternehmenspatenschaften für Frauen an der Fachhochschule Bielefeld
Patente Patinnen und Paten gesucht! Unternehmenspatenschaften für Frauen an der Fachhochschule Bielefeld in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zur frühzeitigen beruflichen Orientierung
Women in Science - die Chemie muss stimmen. Kongress 2003
Kongress und begleitender Workshop im Jahr der Chemie 2003 zur Professionalisierung von weiblichen Führungs- und Nachwuchskräften in der Forschung






















