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Vorwerk Familienstudie 2011

Über 1.500 Männer und Frauen hat das Institut Allensbach 2011 im Auftrag des Unternehmens Vorwerk über Arbeitsteilung und Rahmenbedingungen in Familie und Beruf befragt.

In der siebten Auflage der „Vorwerk Familienstudie“ wurde, wie in den vergangenen Jahren, ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung zu Aspekten der Familienarbeit und zum Familienleben in Deutschland befragt. Die Ergebnisse bestätigen die Tendenzen der vergangenen Jahre: Das Thema „Familie“ hat unverändert einen hohen Stellenwert, die gesellschaftliche Anerkennung von Familienarbeit bleibt dagegen verbesserungswürdig.

Deutsche Arbeitgeber haben sich in den vergangenen Jahren in puncto Familienfreundlichkeit deutlich verbessert. Die Mehrzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Ansicht, dass sich der Arbeitgeber bemühe, auf die familiäre Situation Rücksicht zu nehmen. Auch im Kollegenkreis gibt es Verständnis für die Belange und Bedürfnisse von Müttern und Vätern.

Allerdings zeigt die Studie auch, dass das Engagement der Väter bei der Familienarbeit eher gering bleibt – obwohl männlichen Bezugspersonen eine wichtige Rolle zum Beispiel bei der bei der Erziehung von Kindern zugesprochen wird.

Unabhängigkeit, Berufstätigkeit und Durchsetzungsvermögen assoziieren die Befragten mit einer „modernen Frau“. Ganz anders der „moderne Mann“: Mit ihm werden Attribute wie partnerschaftliche Aufgabenteilung und Familienorientierung verbunden – häufiger jedoch von Frauen. Das Stereotyp „moderner Mann“ verliert bei Männern an Attraktivität, vor allem bei der jüngeren Generation: Nur etwa jeder zweite männliche Teilnehmer unter 30 Jahren versteht sich als „moderner Mann“. Dagegen bezeichnen sich 78 Prozent ihrer weiblichen Altersgenossen als „moderne Frauen“.

Gefragt nach den Erziehungszielen, auf die Eltern bei ihren Kindern Wert legen, ergeben sich kaum geschlechtsspezifische Unterschiede. Gefordert werden in erster Linie gutes Benehmen, Ordnungssinn und Mitarbeit im Haushalt – und das gleichermaßen von Mädchen wie von Jungen.

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Studie auf: https://corporate.vorwerk.com

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